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Die PHW auf der Medica in Düsseldorf

Plastische Chirurgie auf der Medica (Compamed) 2012: Heilung durch Spinne und Axolotl

Experten des Labors für Regenerationsbiologie zeigen ihre Arbeit auf dem Gemeinschaftsstand der BioRegoN/Goldene Radnetzspinne ist live dabei.

 

Mit Spinnenseide Nerven reparieren oder künstliche Haut züchten, mit dem Molch Ambystoma Mexicanum (oder kurz Axolotl) die Wundheilung beschleunigen – dieser Forschung hat sich das „Labor für Regenerationsbiologie in der Plastischen Chirurgie" der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) verschrieben. Auf der Medica 2012 zeigen die Forscher vom 14. bis zum 16. November auf dem Gemeinschaftsstand der BioRegioN ihre Arbeit und ihre bisherigen Erfolge. Eine der Hauptdarstellerinnen ist live dabei: die Goldene Radnetzspinne aus Australien.

 

Im Labor für Regenerationsbiologie der MHH-Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie geht es neben Biomedizin auch um Artenschutz, um Synergien zu nutzen und Ressourcen zu wahren. Der Axolotl ist mit seinen ausgeprägten regenerativen Fähigkeiten ein idealer Modellorganismus, allerdings mittlerweile vom Aussterben bedroht. Im Labor werden die Tiere deswegen nach strengen Regeln gezüchtet. Mit der Spinnenseide arbeiten die Forscher bereits seit 2004 und können schon einige Erfolge nachweisen, zum Beispiel die Überbrückung größerer Nervendefekte oder der erfolgreiche Einsatz für das Tissue Engineering verschiedener Gewebetypen.