Hauttransplantationen

Oberflächliche Verbrennungen mit Blasenbildung heilen bei fachgerechter Behandlung spontan ab und hinterlassen meistens keine sichtbaren Narben. Ein Ziel der Behandlung ist es, ein sog. Nachtiefen mit ausbleibende Selbstheilung zu verhindern. Dazu wird eine intensive keimfreie Wundbehandlung mittels spezieller Gele, Fremdhaut,  oder Membranen durchgeführt.

Sind die Verbrennungen tiefer oder sind sie nachgetieft (tief 2.gradig oder 3.gradig), d.h. ist eine spontane Eigenheilung durch Regeneration der Oberhaut (Epidermis) nicht mehr möglich, muss eine Hauttransplantation durchgeführt werden. Die erfolgt in der Regel aus körpereigenen Entnahmen, z.B. vom Oberschenkel. Dazu werden dünne Schichten aus dem Spende-Areal entnommen und auf die gereinigten Verbrennungsareal verplanzt. Die Entnahmestellen heilen innerhalb von 10 Tagen ab.

Wichtig ist eine qualifizierte Pflege und rückfettende Salbenbehandlung von Transplantaten wie Entnahmezonen.