Handgelenksarthroskopie

Die Handgelenksarthroskopie hat seit der Entwicklung kleinster, leistungsstarker Instrumente und Videoeinheiten mit hohem Auflösungsvermögen die Diagnostik, sowie die minimalinvasive Therapie ausgewählter Eingriffe am Handgelenk bereichert.

Sie wird insbesondere wie folgt eingesetzt:
 

  • Abklärung unklarer Beschwerden im Handgelenk, die durch nichtinvasive Methoden (z.B. Röntgen, CT, MRT) nicht zu diagnostizieren sind.
  • bei frischen Handgelenksverletzungen mit Schwellungszustand ohne pathologischen, radiologischen Befund mit Verdacht auf ligamentäre Verletzung
  • minimal-invasive Entfernung freier Gelenkkörper
  • Glättung von Knorpelläsionen und Knorpelanteilen.
  • Glättung eingeschlagener und oft verletzten Diskusteilen nach einem Riss.


Im Rahmen einer Arthroskopie werden über 4 kleine Hautschnitte eine Kamera und auch ein Tasthaken oder sonstige Operationsinstrumente in das Handgelenk eingebracht. Die Arthroskopie kann in Armbetäubung (Plexusanästhesie) oder in Vollnarkose meist als ambulanter Eingriff erfolgen. Nach der Spiegelung werden diese Stellen genäht oder mit einem speziellen Pflaster verklebt.

Der erste Verbandswechsel erfolgt am ersten oder zweiten Tag nach der Arthroskopie. Je nach Verletzungsfolge und Behandlung wird das Handgelenk entweder in einer Schiene ruhiggestellt oder darf sofort mobilisiert werden. Eine krankengymnastische Beübung ist selten notwendig.

Über den Befund und insbesondere über das weitere Vorgehen sprechen wir gerne in aller Ruhe in unserer Ambulanz mit Ihnen.
 

Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover
Replantationszentrum Niedersachsen, Schwerbrandverletztenzentrum Niedersachsen
Carl-Neuberg-Str.1, 30625 Hannover, Tel.: +49 511 532 0, Fax: +49 511 532 8890, Mail: phw@mh-hannover.de