Ohrkorrektur

Der häufigste Eingriff an der Ohrmuschel ist die sog. Otoplastik. Hierbei wird bei einem stark vergrößerten Winkel (>30°) zwischen Ohrmuschel und Schädel das "abstehende Ohr" in einem natürlichen Winkel an den Kopf wieder angelegt. Durch eine spezielle Operationstechnik wird der Knorpel plastisch geformt, wodurch eine dauerhafte Korrektur erzielt werden kann. Die Operation wird von der Rückseite der Ohrmuschel ausgeführt, so dass nach der Operation keine Narben sichtbar sind.

 

Bei Kindern sollte eine Korrektur idealerweise vor der Einschulung zwischen 5. und 6. Lebensjahr durchgeführt werden, um eine psychische Belastung durch das Umfeld zu vermeiden.

 

Die Kosten für eine Otoplastik im Kindesalter werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Bei Erwachsenen kann jederzeit eine korrigierende Otoplastik durchgeführt werden.

Patienten, die einen Verlust des äußeren Ohres erlitten haben, oder Patienten mit Fehlbildungen des äußeren Gehörganges können abhängig vom Defekt durch ortsständige Verfahren oder mittels eines freien Gewebetransfers rekonstruiert werden.