Verbrennungszentrum

Die MHH als Klinik der Supramaximalversorgung stellt auch die regionale und überregionale Versorgung schwerbrandverletzter Patienten im Raum Niedersachsen und Norddeutschland sicher. Auf unserer Intensivstation für Schwerbrandverletzte, die nach den modernsten Standards neu eingerichtet wurde - stehen sechs Betten mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung (Abbildung 1, Patientenzimmer). Zur optimalen Versorgung steht außerdem ein direkt angeschlossener Erstversorgungsraum (Schockraum) zur Verfügung, wo Basismaßnahmen der Erstversorgung unter spezieller Berücksichtigung einzelner Aspekte des schweren Krankheitsbildes (Anhebung der Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit zur Verhinderung der Auskühlung des Patienten, Spezialwanne zur keimfreien, schonenden Hydrotherapie, voll ausgerüsteter Anästhesie-Arbeitsplatz mit Narkosemöglichkeit, Patientenlifter zur schonenden Umlagerung etc.) durchgeführt werden können.

 

Neben Verbrennungen werden Elektrounfälle, Chemieunfälle sowie lebensbedrohende Erkrankungen der Haut wie z.B. die toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN), nekrotisierende Fasziitiden (z.B. Fournier-Gangrän) in dem Brandverletztenzentrums der MHH behandelt.