Zertifiziertes Brandverletztenzentrum

Bereits zu Beginn ist die richtige Einschätzung des Ausmaßes der Brandverletzung Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung. Brandverletztenzentren verfügen über einen klimatisierten Schockraum in dem eine aseptische (keimfreie) Erstversorgung durchgeführt wird.
Die korrekte Einschätzung der Verbrennungstiefe entscheidet über die weitere Behandlung, insbesondere, ob operiert werden muß, um die verbrannte Haut zu entfernen und mit Hauttransplantaten zu ersetzen. In der akuten Frühphase ist eine Intensivtherapie zu Erhaltung der Vitalfunktionen erforderlich, insbesondere aber zum Ersatz der enormen Flüssigkeitsverluste.
Nach Stabilisierung werden dann phasengerecht Operationen durchgeführt, um Haut zu ersetzen um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen.

Eine qualifizierte Rehabilitionsbehandlung ist unerläßlich für die Wiedererlangung der Körperfunktion, vor allem aber für die Herstellnung des seelischen Gleichgewichtes. Hierzu arbeiten wir eng mit spezialisierten Rehabilitationseinrichtungen zusammen. Bereits dort kann dann auch über weiterführende Maßnahmen wie z. B. notwendige plastisch-chirurgische Korrekturoperationen entschieden werden.
In unserem Brandverletztenzentrum finden Sie nicht nur höchste Behandlungstandards, sondern auch die frühzeitige Umsetzung Ergebnis verbessernder Forschungsergebnisse.

So führten wir weltweit erstmals die medizinische Mikronadeltherapie zur Verbesserung von Verbrennungsnarben ein und arbeiten weiter stetig an verbessertem Hautersatz zur Milderung Folgeerscheinungen von Brandverletzungen.

Die European Burns Association hat das Brandverletzten-Zentrum der MHH aufgrund der anerkannt hohen Behandlungsstandards und Forschungsleistungen das als eines der ersten in Europa zertifiziert.