Station 71

Wir heißen Sie herzlich Willkommen auf der Intensivstation der Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover.

Die Station 71 ist zudem das Zentrum für Brandverletzte des Landes Niedersachsen.

 

Ein technisch auf dem höchsten Niveau ausgestatteter Aufnahme- und Hydrotherapieraum für die Versorgung Schwerbrandverletzter zeichnet die im April 2007 neu eröffnete Station aus. Sie verfügt über sechs räumlich getrennte Intensivbehandlungsplätze mit angeschlossener OP-Abteilung. Eine besondere Klimatechnik sowie Schleusenordnung gewährleisten einen hohen hygienischen Standard.

 

Das Pflegeteam 
Unser Team besteht derzeit aus 26 examinierten Pflegekräften, wobei die Mehrzahl zusätzlich über eine Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege verfügt. Der Schwerpunkt unserer Pflege liegt in der Versorgung von Schwerbrandverletzten und großflächigen bzw. septischen Wunden.

Durch absolvierte Fortbildungen in Kinästhetik, basale Stimulation und das Bobath-Konzept ist es uns möglich, individuelle Konzepte anzubieten und vorhandene Ressourcen zu fördern.

 

Ihnen die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten hat für uns höchste Priorität!

Die regelmäßige Teilnahme an fachspezifischen Kongressen sowie der Korrespondenz und Hospitation mit und in anderen Verbrennungszentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichert Ihnen einen hohen Versorgungsstandard.

 

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht dabei die ganzheitliche, patientenorientierte Pflege unter Berücksichtigung der psychosozialen Situation der Patienten auf Grundlage des Pflegeleitbildes der Medizinischen Hochschule Hannover und des Pflegemodells nach Roper et al.
Die Pflegekräfte sind Teil des kompetenten Fachpersonals, welches die intensive hämodynamische Überwachung, tägliche sterile Verbandwechsel mit speziellen Wundbehandlungsmethoden, gezielte Mobilisation und psychosoziale Betreuung durchführt. Wir arbeiten kontinuierlich interdisziplinär mit den verschiedensten Berufsgruppen zusammen.
Zusätzlich unterstützt werden wir seit März 2009 im Pflegeprozess und der Evaluation durch ein hochmodernes EDV-gestütztes Patienten-Daten-Management-System (M-life), welches die einheitliche Dokumentation und individuelle Pflegeplanung gewährleistet.

 

Häufige Krankheitsbilder

  • Verbrennungstraumen / Inhalationstraumen
  • Verbrühungen
  • Verätzungen
  • Stromverletzungen (Starkstrom/Lichtbogen)
  • Erfrierungen
  • Epidermolysen
  • Plastisch- chirurgische intensivpflichtige Patienten (z.B. nach Lappenplastik)

 

Pflegerische Spezialleistungen der Station

  • Wundreinigung mittels Hydrotherapie
  • Einsatz von Spezialbetten (Rotorest, Fluid Air etc.)
  • Wundbehandlung mit Blutegeln
  • Einsatz von verschiedenen Wundauflagen (Biobrane, Acticoat etc.)
  • Einsatz von Vakuumtherapie
  • Einsatz von alloplastischem Material (Fremdhaut)